„Aus oder trotz Corona – das Beste draus gemacht“

 

„COVID-19 hat uns, wie den Amateursport im ganzen Land hart getroffen“, so der scheidende Vorsitzende des TuS Gehlenbeck, Jörg Grothe, am vergangenen Freitag, „doch dank des Engagements und der Kreativität all unserer Abteilungen, haben wir das Beste draus gemacht“. Dass die eigene Mitgliederversammlung, traditionell abgehalten in den ersten Wochen eines neuen Jahres, vom größten Sportverein Lübbeckes erst jetzt, Anfang September durchgeführt werden konnte, hatte laut Grothe, „natürlich diesen einen Grund, der seit anderthalb Jahren nicht nur unser Vereinsleben massiv beeinträchtigt“.

Erfreulich unbeeindruckt davon, hat der Verein dennoch Mittel und Wege gefunden, „Verbindendes und Gemeinsames auf den Weg zu bringen, um den heimischen Sportverein auch unter Pandemiebedingungen wie seit mehr als 75 Jahren als vitalen Bestandteil des Gehlenbecker Lokalgeschehens auftreten zu lassen“, so Grothe.

Am Samstag, den 10.September 2021 beginnt der nächste Anwärterlehrgang für Schiedsrichter.

Weitere Infos findet ihr auf der Webseite des FLVW

Solltet ihr interessiert sein am Lehrgang teilzunehmen bitten wir um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Strafanzeige gestellt – Videomaterial an die Polizei übergeben

Einmal mehr war das Sportgelände des TuS Gehlenbeck am Lerchenweg vergangenes Wochenende Ziel randalierender Jugendlicher. „Es ist einfach nur zum Kot....“, macht der Vereinsvorsitzende Jörg Grothe kein Geheimnis aus seiner Enttäuschung darüber, dass „unsere Einrichtungen jetzt schon zum sechsten Mal innerhalb der vergangenen Monate Opfer reiner Zerstörungswut geworden sind“.

Ratlosigkeit hinterlässt beim Verein aber noch ein anderer Umstand: Längst lässt der TuS wesentliche Bereiche des Geländes rund um das Vereinsheim „Sportpalast“ kameraüberwachen, aber abschrecken tut das die Täter offenbar nicht. Nach den der Polizei übergegebenen Videoaufzeichnungen waren dieses Mal bis zu fünf Jugendliche an der Tat beteiligt, deren Gesichter, teilweise auffällige Bekleidung und Fahrräder klar zu erkennen sind.

Selbst für einen großen Verein wie den TuS Gehlenbeck ist es nicht immer leicht, für die zahlreichen ehrenamtlichen Aufgaben eines Sportbetriebs den richtigen Kandidaten zu gewinnen. Zumal wenn es sich um eine der wichtigsten Aufgaben handelt, die im Vorstand eines Vereins angesiedelt sind: die des „Finanz-Chefs“. Und dass – wie in diesem Fall unser Sportkamerad Bernd Struck – diesen Vorstandsposten über vierzehn Jahre hinweg wahrnehmen würde, ist alles andere als selbstverständlich.

„Gefühlt hat Bernd die Aufgabe des 1. Kassierers unseres Vereins schon übernommen, als in Deutschland noch mit Heller und Pfenning bezahlt wurde“, so unser Vorsitzender Jörg Grothe. „Und dass in den fast anderthalb Jahrzehnten, die er für unsere Finanzen verantwortlich war, unser Haushalt immer bis auf den letzten Cent gestimmt hat, spricht für die herausragende Sorgfalt und Verantwortung, mit der Bernd diese Aufgabe wahrgenommen hat“.

Dem ausdrücklichen Dank unseres Vorsitzenden konnte sich Vorstand Torsten Jager nur anschließen: „Die Arbeit, wie Bernd Struck sie für die TuS-Familie erledigt hat, war im höchsten Maße einfach nur ‚gewissenhaft‘, ein Beispiel  –  und gerade auch der jungen Generation ein Vorbild  –  dafür, dass alte, mitunter sperrig daherkommende Tugenden immer noch Konjunktur haben“. 

Jens Meyer, in dessen jüngere Hände Bernd dieser Tage sein Amt übergeben hat, versprach denn auch: „Die Messlatte liegt hoch, aber gemeinsam mit dem Vorstand werden wir alles dafür tun, dass sie da oben bleibt und auch in Zukunft von uns nicht gerissen wird“. Gemeinsam mit seinem Vorgänger wünschten Jörg und Torsten unserem neun „Finanz-Chef“ viel Erfolg in der zukünftigen Aufgabe.

Foto: Torsten Jager, Bernd Struck, Jens Meyer und Jörg Grothe (v.l.n.r.).

Die Unterbrechung der laufenden Saison kam wenig überraschend, da zum Ende des letzten Jahres die Infektionszahlen exponentiell angestiegen sind. Dass diese Unterbrechung und der damit zusammenhängende Sport, die sonstige Bewegung, Freundschaft, sozial Kontakte und das ganze Vereinsleben solange zum Stillstand kommt, dass hat wohl keiner kommen sehen. Die gesamte Kommunikation rund um den Handball, den Fußball, alle anderen Sparten oder anderweitige Gespräche fehlen vielen TuS Mitgliedern.

Aus diesem Grund ist es umso schöner, dass es durch den Kicker die Möglichkeit gibt ein bisschen von dieser Kommunikation zu jedem nachhause zu bringen. Denn durch den Kicker ist es für Lenard Dresing, Lukas Wittemeier und Marius Heider möglich gewesen eine eigene Tus Gehlenbeck App für mobile Endgeräte zu entwerfen. Über diesen neuen Kommunikationsweg soll in Zukunft und vor allem in der „Corona-Zeit“ ein Eindruck des Vereinslebens durch schriftliche Eindrücke, Videos o.Ä. vermittelt werden. Wöchentlich neue Inhalte von einzelnen Spielern, Trainern oder anderweitig engagierte TuS-Mitglieder werden veröffentlicht.

Das besondere dabei sind damit verbundene Push-Benachrichtigungen. Jeder der Informationen vom Verein und dem Vereinsleben bekommen möchte, soll dies zukünftig tagesaktuell tun! Dabei ist den drei „Pionieren“ wichtig, dass alle abgeholt und gehört wird. Jeder der eine Idee hat kann die Drei aufsuchen und einen eigenen Beitrag verfassen und veröffentlichen. Für neue Ideen und Anregungen sind die Drei jederzeit offen und freuen sich über jede Beteiligung. Wer sich einen eigenen Eindruck verschaffen will, findet die App im Play Store unter dem Namen „TuS 1945“ und im iOS Apple Store unter „Kicker Vereinsheim“.

Einfach reinklicken und abtauchen in die Welt des TuS Gehlenbeck